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Homebridge nach Absturz automatisch neu starten

2 Min.

Dieser Beitrag wurde seit einem Jahr nicht mehr aktualisiert. Im Internet ist das manchmal eine halbe Ewigkeit. Es kann daher sein, dass die Informationen und Links nicht mehr aktuell sind.

Leider kommt es hin und wieder vor, dass der Homebridge Server abstürzt. Ab Debian Jessie lässt sich der Homebridge Server mit systemd überwachen und bei Bedarf neu starten.

Vorarbeiten

Wer meiner Anleitung zur Installation von Homebridge gefolgt ist, muss zunächst die aktuelle Variante des Autostarts deaktivieren.

sudo /etc/init.d/homebridge stop
sudo update-rc.d -f homebridge remove

Da wir das alte Skript nicht mehr benötigen, können wir es auch gleich löschen.

sudo rm /etc/init.d/homebridge

Einrichtung

Jetzt richten wir den eigentlichen Service zum Start des Homebridge Servers ein. Zunächst öffnen wir mit dem Befehl

sudo nano /etc/systemd/system/homebridge.service

eine neue Datei und fügen dort folgende angepasste Konfiguration (Original im Homebridge-Wiki) für den Service ein:

[Unit]
Description=homebridge server
After=syslog.target network-online.target

[Service]
Type=simple
User=pi
ExecStart=/usr/bin/homebridge -U /home/pi/.homebridge
Restart=on-failure
RestartSec=10
KillMode=process

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Wer den Debug Modus aktivieren möchte, kann in an das Ende der Zeile ExecStart noch ein -D anhängen. Mit STRG+O und STRG+X speichern wir die Datei und schließen den Editor. Nun kann der Dienst mit den Befehlen

sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable homebridge
sudo systemctl start homebridge

aktiviert und gestartet werden. Das war es. Sobald es zu einem Absturz kommt, wird der Homebridge Server nun nach zehn Sekunden neu gestartet.

Der Status lässt sich jederzeit mit dem Befehl

systemctl status homebridge

anzeigen.

Weitere gut zu wissende Befehle sind

sudo systemctl stop homebridge
sudo systemctl disable homebridge

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